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DER OLAV BLOG: PRODUKT & PFLEGE

Messer schärfen: Die besten Schleifmethoden

02.10.2021 I Romina, Content Creation

Dein Messer erzeugt eher Tomatenmousse statt die Tomate fein in Scheiben zu schneiden? Das ist ärgerlich, aber kann einfach vermieden werden, indem du dein Messer nachschleifst.

Häufige Fragen

Wie oft soll man Messer nachschleifen?

Das kommt immer darauf an wie, wofür und wie oft man sie im Einsatz hat. Eine gute Pflege vor und auch nach der Benutzung ist wichtig und gut für jedes Messer.

Wie schleife ich Messer mit Wellenschliff?

Messer mit Wellenschliff kannst du ganz einfach zuhause nachschleifen - wichtig ist nur, dass du Welle pro Welle einzeln schleifst. Wähle dein Werkzeug und beachte den richtigen Winkel.

So kannst du deine Messer schleifen

Wetzstahl

Vorteile

  • deal für zuhause geeignet
  • sehr schnelles Ergebnis
  • kombiniert mit anderen Materialien ideal auf deine Bedürfnisse abgestimmt

Nachteile

  • nicht für sehr stumpfe Messer geeignet
  • nicht zum Ausdünnen von Messern geeignet
  • stumpft ebenso mit der Zeit ab

Schleifstein

Vorteile

  • scharfes Ergebnis möglich
  • geeignet für dünnes Ausschleifen von Messern
  • in verschiedenen Körnungen für jede Schleifphase geeignet

Nachteile

  • nicht für sehr stumpfe Messer geeignet
Je gröber die Körnung des Steins ist, desto schärfer wird der Schliff deines Messers. Sehr feine Steine haben einen polierenden Effekt für deine Wate. Wenn du zwischen den Schleifsteinen wechselt, solltest du Schleifstein und Messer vorher reinigen, um die Metallpartikel gründlich zu entfernen.

Durchziehschleifer

Vorteile

  • einfache Handhabung
  • geeignet für weiche Messerklingen
  • keine Erfahrung nötig

Nachteile

  • häufig unsaubere Schnittkanten
  • Schärfe hält nicht lange an
  • ungeeignet für harte Messer

Elektrische Schleifmaschine

Vorteile

  • gutes Ergebnis
  • leichte Bedienung
  • Schleifen mit festem Winkel

Nachteile

  • viel Metallabtrag
  • nicht geeignet für dünnes Ausschleifen von Messern
  • eher für kleine Messer geeignet

Schleifen mit Haushaltsmitteln

Wenn es bei dir richtig schnell gehen muss und du gerade nichts anderes zur Hand hast, bieten sich auch einige Haushaltsgegenstände an, um dein Messer spontan etwas schärfer zu bekommen.

Unterseite von Keramikgeschirr

Gemeint sind hiermit tatsächlich die Unterseite von Keramiktassen- und tellern. Die grobe Unterseite ersetzt ideal einen Schleifstein, da die Körnung der Keramikunterseite einer Schleifsteinkörnung von etwa 1000 gleichkommt - das entspricht wiederum einem mittelfeinen Schleifstein.

Das Messer kann entweder trocken über die Keramikunterseite gezogen werden oder sogar mit etwas Wasser ergänzt werden. Es entsteht eine Schleifpaste, welche den Schleifprozess fördert und das Endergebnis verbessert.

Zeitungspapier

Eine Zeitungsseite ist weniger geeignet die Klinge zu schärfen, sondern dient eher dazu, sie zu glätten beziehungsweise zu polieren.

Oft wird Zeitungspapier auch zum Abziehen nach dem eigentlichen Schleifen verwendet - das nennt man Nachschliff.

Schleifpapier

Ein Schleifpapier funktioniert bei Messern wie eine Nagelfeile bei uns Menschen. Auch hier gilt: Je gröber die Körnung ist, desto schärfer lässt sich das Messer feilen.

Bei einer sehr geringen Körnung hat das Schleifpapier eine ähnliche Wirkung wie das Zeitungspapier - es dient in der Phase des Nachschleifens zum glätten und polieren.

Messerhärte

Meist werden Messerstähle in zwei Kategorien geteilt: harte und weiche Messer. Die Härte eines Messers wird gemessen, indem ein spitzer Gegenstand mit einer gewissen Kraft gegen den Stahl gedrückt wird und so die Stärke des Abdrucks gemessen wird. Die Härte wird in Rockwellhärten C (HRC) angegeben.

Weicher Stahl: 52 - 54 HRC

Harter Stahl: 56 - 58 HRC